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SPD-Oberberg steht für eine moderne Mobilität, die das Leben in der ländlichen Region auf Dauer sichert

Verkehr

Thorsten Konzelmann und Bernd Kronenberg sind sich einig: „Die Menschen in unserer Oberbergischen Heimat müssen auf Dauer hier leben und arbeiten können. Dafür brauchen wir ein Verkehrskonzept, das Zweit- oder Drittfahrzeuge überflüssig macht und uns auch bis ins hohe Alter mobil hält.”

Auch diejenigen, die kein Auto haben oder auf Grund ihres Alters nicht mehr fahren wollen oder können, brauchen Verkehrsmittel, die im Stundentakt zur Verfügung stehen, wenn sie sie brauchen. Nur so können die notwendigen Wege in unserer ländlichen Region zurück gelegt und die so wichtigen sozialen Bindungen und Kontakte erhalten werden.

Die SPD-Oberberg wird sich für ein Verkehrskonzept einsetzen, das alle Bürgerinnen und Bürger im Stundentakt aus jedem Weiler heraus ihre Mobilität garantiert. Dazu brauchen wir eine Kombination von Bahnen, Bussen und Anrufsammeltaxis, die in einem gemeinsamen Fahrplansystem miteinander verbunden sind. Damit wird sichergestellt, dass die Menschen auch aus den Dörfern im Stundentakt zu ihren Hauptorten oder zu der nächstgelegenen Bus- oder Bahnhaltestelle kommen können.
Bei Bedarf, und nur dann, transportieren Anrufsammeltaxis ihre Fahrgäste und bringen sie an nahe gelegene Ziele. Ist das Ziel ein Bahnhaltepunkt, dann können sie von dort aus in alle Welt weiter reisen.

In einem zukunftsfähigen Verkehrskonzept spielt die Eisenbahnstrecke im Kreissüden eine bedeutende Rolle. Sie ist eine leistungsfähige Nord-Süd-Verbindung, die an Bedeutung noch durch die Tatsache gewinnt, dass die Aggerstrecke in Kürze weiter in Richtung Norden ausgebaut und somit über sie demnächst der ICE-Haltepunkt Hagen erreicht werden kann. Damit wird die Wiehltalstrecke zu einer wichtigen Zulieferstrecke, über die die Menschen aus dem Kreissüden nach Norden und Osten reisen können, ohne über die Regionen Köln/Bonn und das Ruhrgebiet eine große Schleife fahren zu müssen.

Die SPD-Oberberg begrüßt daher die Initiative der SPD-Fraktion im Regionalrat, die Strecke wieder in den Regionalplan aufgenommen wird und setzt sich dafür ein, die Strecke anschließend in den ÖPNV-Bedarfsplan des Landes NRW aufnehmen zu lassen.

Ein ganz herzlicher Dank gebührt den Mitgliedern des Förderkreises zur Rettung der Wiehltalbahn, der nunmehr seit fast 20 Jahren in unermüdlichem Einsatz die Strecke wieder reaktiviert hat und seit Jahren unterhält und in Zusammenarbeit mit der Rhein-Sieg-Eisenbahn betreibt.
Bernd Kronenberg, Initiator und Gründungsvorsitzender des Förderkreises ist sich sicher, dass die Strecke längst abgerissen worden wäre, wenn nicht so viele Menschen für ihren Erhalt gekämpft hätten.
„Auch die Restaurierung der alten Dampflok „Waldbröl“ hätte nie stattgefunden, wenn wir nicht die Wiehltalstrecke erhalten hätten. Sie ist das Symbol unseres Widerstandes gegen diejenigen, die die Strecke einfach abreißen wollten,” zeigt sich Bernd Kronenberg überzeugt von der wichtigen Rolle, die die Bahnlinie in Zukunft spielen wird.

„Sie ist eine wichtige Verkehrsverbindung, die dem Klimaschutz dient aber mittelfristig auch die gesamte Region lebensfähig erhält. Personenverkehr, Gütertransporte und touristische Sonderfahrten werden der Garant für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit unserer Oberbergischen Heimat sein,” stellt der SPD-Unterbezirksvorsitzende Thorsten Konzelmann abschließend fest.

 

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